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Sentiero del Monte San Giorgio

Hinweis: Die Wegweisung mit der Routennummer von SchweizMobil wird erst in der Saison 2021 bereit sein. Dies ist eine Folge der Corona-Pandemie.

Der Monte San Giorgio gehört zum UNESCO-Weltnaturerbe wegen der Fossilienfunde aus dem Mitteltiras. Diese können im Museum von Meride besichtigt werden. Weitere Höhepunkte auf dem Weg: der Archäologische Park in Tremona-Castello, das Gipfelpanorama, die bezaubende Alp Brusino und das Atelier des Malers Fiorello Fiorini.

Zwischen den südlichen Armen des Luganersees liegt der Monte San Giorgio. Erste Station der Tour: die archäologischen Ausgrabungen von Tremona-Castello. Die dort gefundenen Überreste einer Siedlung ermöglichen die detaillierte Rekonstruktion des Alltags in einem mittelalterlichen Bauerndorf. Aufregend: Beim Besuch kann mittels 3D-Brille in das damalige Leben im Dorf eingetaucht werden. Nach dem archäologischen Park erreichen die Wanderer Meride (586 m.ü.M). Im Fossilienmuseum sind 230 Millionen Jahre alte Fossilien und Abdrücke ausgestellt, welche auf dem Monte San Giorgio ausgegraben wurden. Das Museumsgebäude hat der bekannte Tessiner Architekt Mario Botta entworfen. Wegen der Funde – es sind weltweit die bedeutendsten für marine Fossilien aus der Mitteltrias (245 bis 230 Mio. Jahren) – wurde das Gebiet rund um den Monte San Giorgio 2003 von der UNESCO zum Welterbe erklärt.

Ein paar hundert Meter vom Museum entfernt: die Aussichtsterrasse des Val Mara. Mit Sicht auf die imposante Felswand aus Kalkschiefer gibt sie Einblicke in die 230 Millionen Jahre alten Meeresablagerungen und deren Fossilien. Die Route steigt weiter in Richtung Monte San Giorgio auf 1000 Metern Höhe. Zuerst auf einem breiten Saumpfad im Schatten des dichten Waldes, wird danach relativ eben Cassina mit seiner Kapelle erreicht. Der letzte Abschnitt hinauf zum Gipfel ist ziemlich steil – aber es lohnt sich: Von oben geniesst man eine tolle Aussicht auf die Tessiner Alpen und auf den Luganersee. Bei schlechtem Wetter findet man in der Kirche San Giorgio Unterschlupf. Eine «genussreiche» Zuflucht bietet später die Alpe di Brusino, die auf einem recht steilen Waldweglein erreicht wird. Von April bis Oktober gibt es im Grotto auf der Alp typische Gerichte der Region. Die Atmosphäre ist zauberhaft, die Alp ist umgeben von jahrhundertealten Kastanienbäumen.

Weiter geht es in Richtung Serpiano, wo eine bequeme Seilbahn hinunter nach Brusino Arsizio an den Luganersee fährt. Der beschriebene Weg führt zum Hotel Serpiano und zur Kirche San Cristoforo. Nur wenige Schritte vom Hotel entfernt, im ehemaligen Haus der Zollbeamten, befindet sich das kleine Atelier des lokalen Malers Fiorello Fiorini. Er malt eng mit der Natur verbunden. Neben Gemälden können auch Stühle entdeckt werden, denen der Künstler neues Leben eingehaucht hat. Ab hier zuerst nochmals durch den Wald trifft man bei Crocifisso dann auf eine Fahrstrasse. Diese wird überquert, auf einem breiten Weg durch Wiesen und Wald erreicht man wieder den Ausgangspunkt.

Tipps

SchweizMobil: 636

Wir empfehlen den Kauf von offiziellen Karten des Bundesamtes für Landestopografie Swisstopo. Darüber hinaus bietet die Website map.geo.admin.ch regelmässig aktualisierte Daten.

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