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Die Via del Ferro im Morobbiatal

Die „Via del Ferro“ ist eine Themen-Route zu den ehemaligen Standorten der Eisen- und Bergbauindustrie, die bis zu Beginn des 18. Jahrhunderts das Gebiet des oberen Valle Morobbia prägte. Auf dem Weg gibt es eindrückliche Zeugnisse aus jener Zeit zu entdecken, darunter die spektakulären Überreste der Hammerschmiede und des Hochofens in Carena, die geheimnisvollen Bergwerke und den Schau-Kohlenmeiler. Danach führt die Route in die faszinierende Bergwelt der Alpe di Giumello und durch einen seltenen Latschenkieferwald bis zum Waldgebiet von Giggio.

Der Themenweg beginnt auf der Piazza della Via del Ferro in Carena, wo die Gedenkstätte und die ersten Schautafeln stehen, und führt zu allen wichtigen Stellen,  an denen im oberen Teil des Tals in der zweiten Hälfte des fünfzehnten Jahrhunderts und in der Zeit zwischen 1700 und 1800 Eisen abgebaut und verarbeitet wurde. Man kann heute die Ruinen von Maglio und des Forno di Carena (Hammerschmiede von Maglio und Ofen von Carena besichtigen, was fast zwei Jahrhunderte lang nicht möglich war; ebenso lohnt sich ein Besuch der beiden im Jahr 2005 wieder entdeckten Bergwerke der Valletta (Besuch nur mit Führung) und des Schau-Kohlenmeilers.

Auf diesem Ausflug können Sie anhand der Schautafeln entlang des gesamten Weges Näheres über diese Tätigkeit aus vergangenen Zeiten erfahren, aber auch in die bezaubernde Berglandschaft des oberen Tals eintauchen und aus erster Hand alles über die Bienenzucht auf der Alpe di Giumello und über die Aufforstung erfahren, die in der ersten Hälfte des vorigen Jahrhunderts im Gebiet von Giggio vorgenommen wurde.

Der grenzüberschreitende Rundgang der „Via del Ferro“ ist ein Themenweg entlang der historischen Verbindungswege, die über den Motto della Tappa oder die Cima Verta (2078 m) das Valle Morobbia mit den lombardischen Tälern Cavargna und Albano und die Bergbau- und Eisenindustriestätten miteinander verband. An diesen Orten sind wichtige Überreste der ehemaligen Eisenverarbeitung erhalten: Werke, Kohlenmeiler, Posthaltereien, Verbindungswege zwischen den Abbaustellen (Gruben, Minen), den Verarbeitungsstätten (Hochöfen, Schmiedeöfen, wasserbetriebene Hammerschmieden) und den Warenumschlagplätzen.

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