Geschichte: Biken mit Aussicht

Biken mit dem Radrennfahrer

Anspruchsvolle Aufstiege, rasante Abfahrten und eine 365-Tage-Saison in abwechslungsreicher Landschaft – der ehemalige Radprofi bietet in seiner Wahlheimat Bike-Touren fernab der ausgeradelten Pfade an.

Auf der Etappe der Route «Gottardo Bike» überwindet man vom Gotthardhospiz bis nach Biasca 1‘718 Höhenmeter. Wir sind die Strecke mit dem Radprofi Oliver Zaugg abgefahren, haben geschwitzt, geächzt und über die tollen Aussichten gestaunt.

DAS IST

Oliver Zaugg, ehemaliger Radprofi

Oliver Zaugg, ehemaliger Radprofi
Auf der Fahrt durch das Gotthardmassiv wird man vor lauter Rumpeln und Ruckeln schöner durchgeschüttelt als auf einem Crazy-Fit-Laufband.

Noch herrscht Ruhe auf dem Gotthard. Dichter Nebel liegt über der Landschaft. Die felsigen Berge, der kleine See, das 2010 renovierte Gotthard Hospiz – alle diese Sehenswürdigkeiten verstecken sich im grauen Dunst. 

Oliver Zaugg und die Gruppe bereiten sich auf die Abfahrt vor: Genug Luft in den Pneus? Bremsen ok? Verpflegung eingepackt? Alles perfekt – es kann losgehen.

Luca Fochetti ist ein leidenschaftlicher Biker. Heute leistet er sich die Begleitung von Oliver Zaugg und freut sich darauf, vom Radprofi herausgefordert zu werden und ganz nebenbei eine unbekannte Route kennenzulernen.

Nach gut 2,5 Stunden Fahrt erreichen wir die Ebene des Ritomsees. Was für ein Anblick!

Auf der Oberfläche des Sees spiegeln sich die Gipfel der Umgebung – es ist, als wäre man direkt in eine Postkarte geradelt.

Ob man lieber in alpinen Landschaften oder durch südliche Gefilde radelt – im Tessin ist beides möglich. Und dank des milden Klimas dauert bei uns die Saison 365 Tage.

Die Route führt durch ein romantisches Tal, vorbei an einsamen Bauernhöfen und weidenden Kühe, bevor sie steil über Wiesen und Schotter auf den Passo dell’ Uomo steigt.

Mit der Abfahrt zum Lukmanierpass beginnt der technisch anspruchsvolle Teil der Strecke.

Kurz nach der Passhöhe flitzen wir über wilde Trails nach Olivone hinunter.

«Mit Oliver Zaugg entdecken selbst Einheimische neue Trails und unbekannte Landschaften.»

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Radeln macht hungrig. Im Caseificio Töira, der Molkerei von Olivone, decken wir uns mit lokalem Käse ein und radeln anschliessend das steile Stück von Olivone zur Alpe di Nara hinauf, wo uns das Bleniotal buchstäblich zu Füssen liegt.

Auf der Abfahrt nach Biasca passiert man typische Tessiner Dörfer, Rebhänge und die ersten Palmen. Ein sicheres Zeichen dafür, dass man im Süden angekommen ist.

Serravalle: ein überraschendes Panorama bei den Ruinen des Schloss
Pro tip
Schöner pausieren: Auf dem Passo dell’ Uomo eine kurze Pause einlegen und den Blick über das Tessiner Gipfelmeer schweifen lassen.
Früher pausieren: Statt nach Biasca nur bis Olivone fahren und dort in der Osteria Centrale einkehren.
Bovarina Bike: mit dem Mountainbike von Olivone bis Orsàira fahren und den Blick über die Greina geniessen.

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