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Park Villa Heleneum

Der in Castagnola an den Ufern des Luganersees gelegene Park enthält eine ausgesprochen reiche mediterrane Vegetation.

Ist ein blühendes Juwel am Ufer des Luganersees, an einer sehr sonnigen und vor kalten Winden geschützten Lage. Dank dieses besonderen Mikroklimas überrascht der in den Dreissiger-jahren im reinen Jugendstil angelegten Park mit einer reichen rnediterranen Vegetation (Orangen, Zitronen, Dattelpalmen, Palmen aus Chile, Palm-farne usw.), wie man sie im Luganese nur in dieser Zone findet. Die Villa im neoklassischen Stil nimmt das Museum der aussereuropäischen Kulturen auf, mit der permanenten Sammlung “Serge e Graziella Brignoni”, die rund 630 Ausstellungsstücke aus drei Kontinenten – Ozeanien, Asien und Afrika – aufweist. Von der Villa Heleneum aus erreicht man nach 200 Metern in Richtung Gandria eine Oase der Stille, die steil zum See abfällt: es ist der Olivenpark.

Der Park der Heleneum wurde 1931 im reinen Jugendstil angelegt, gleichzeitig mit dem Bau der Villa, einer originalgetreuen Kopie des Petit Trianon von Versailles. Die Geschichte des Gebäudes, wie auch des Parks, ist mit der Figur von Hélène Biber, einer Varietétänzerin aus Paris verbunden, die in ihrem Luganeser Wohnsitz eine mondäne und kulturelle Begegnungsstätte eingerichtet hatte. Hélène Bieber starb 1967 nach einem bewegten Leben, und die Liegenschaft wurde von der Stadt Lugano erworben, die sie über zwanzig Jahre lang für verschiedene Zwecke nutzte.

Im grossen Garten rund um das Gebäude gedeihen zahlreiche subtropische und tropische Pflanzen, die den Winter dank dem einmaligen Mikroklima unbeschadet überstehen. Unter den zahlreichen Pflanzenarten findet man Zitronen, Orangen, Grapefruits und chinesische Zwergorangen (Kumquat), Dattelpalmen (Phoenix canarierzsis), Palmen aus Chile (Jubea chilensis), Palmenfarne aus Zentralamerika, japanische Palmen (Trachycarpus fortunei). Neben seltenen Kamelien können auch blaue und weisse Agapanthus (Schmucklilien), duftende Ingwerpflanzen, Glyzinien und alte Kletterrosen bewundert werden. Der Baumbestand des Parks umfasst Zedern, grüne Zypressen, Japanische Misteln und einen mächtigen Eukalyptusbaum aus Australien. Die Einrichtungsgegenstände des Parks wie Treppen, Säulen, eine Tuffsteingrotte, Geländer und Gittertore in Schmiedeisen stammen aus den 30er Jahren. Eingebettet in die aussergewöhnliche Vegetation machen sie den Park zu etwas Einmaligem für Lugano.

Eigenschaften

  • PÄRKE UND GÄRTEN Botanische Parkanlagen