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Von
bis

max bill (1908-1994): la grammatica della bellezza

Max Bill, eigentlich Architekt, aber vor allem bekannt als Maler, Bildhauer, Designer und Grafiker, besuchte von 1927 bis 1929 das Bauhaus und entwickelte dort die Grundprinzipien für eine rationale, objektive und nicht-figurative Kunst. Seine persönlichen Beziehungen schufen eine enge Verbindung zwischen Zürich und Mailand, die zur Entstehung des innovativen Kulturphänomens Konkrete Kunst beitrug.

Max Bills künstlerische Praxis, sein theoretisches Denken und seine Lehre bilden alle Aspekte einer einheitlichen Methode, die auf einer innovativen und ganzheitlichen Vision des „universellen Künstlers“ basiert. Die Ausstellung im Max Museo unterstreicht die zentrale Bedeutung Max Bills für die Internationalisierung der europäischen Kultur, insbesondere im Hinblick auf die Beziehungen zwischen Zürich und Mailand.

Gezeigt werden rund sechzig seiner Gemälde, Skulpturen, Grafiken und Entwürfe, thematisch und chronologisch geordnet. Im Mittelpunkt steht dabei stets die enge Verbindung Max Bills zu Italien und dem Kanton Tessin, insbesondere die zwischen Zürich und Mailand. Die Leihgabe der Sammlung seines Sohnes Jakob Bill und der „max+binia+jakob bill stiftung“ in Adligenswil ist von entscheidender Bedeutung.

Bedeutende Werke stammen zudem aus Schweizer Museen und Privatsammlungen, darunter die Sammlung Lorenzelli Arte. Die Ausstellung wird von einem reich bebilderten Katalog in Italienisch und Englisch begleitet, der alle ausgestellten Werke in Farbe zeigt und von Silvana Editoriale (Cinisello Balsamo, Mailand) herausgegeben wurde.

Die Ausstellung hat eine Kooperation mit der Architekturakademie in Mendrisio, Università della Svizzera italiana, wo ein Treffen zwischen Jakob Bill und Mario Botta geplant ist.

Merkmale

  • Wann
    Von 29.03.2026 bis 12.07.2026, den ganzen Tag
  • Kategorie Kunstausstellungen, Kulturell

Preise

  • Erwachsene CHF 10.-
  • Reduziert CHF 7.-