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Heiligtum Santa Croce

Nördlich des Ortszentrums in Riva San Vitale, in erhöhter Lage, erhebt sich die Kirche Santa Croce, architektonisch betrachtet eine der interessantesten Renaissancebauten der Schweiz.

Die gegen Ende des 16. Jahrhunderts vom Architekten Giovan Antonio Piotti (genannt "Il Vacallo") vielleicht nach Plänen von Pellegrino Tibaldi im Auftrag von Giovan Andrea Della Croce erbaute Kirche ist ein Zentralbau mit achteckiger Kuppel. Der schlanke Glockenturm ist in den Hauptbau eingefügt und weist den gleichen Tambour auf wie die Kuppel. Acht gigantische Saulen im Kircheninnern tragen die Kuppel, zwei Seitenkapellen öffnen sich, und ein tiefräumiges Presbyterium beschliesst den perspektivischen Raum.

Die drei Altäre sind das Werk von Domenico Fossati aus Arzo. Ein grosser Teil der Malereien stammt von Camillo Procaccini (1560-1629) und aus seiner Bottega. Dem Meister werden die drei Gemälde in der Hauptkapelle und die Altarbilder der Seitenkapellen zugeschrieben. Der Bilderzyklus schildert einige Episoden der Auffindung des Kreuzes durch Kaiser Konstantin, die Aufnahme Mariens in den Himmel und die Predigt des heiligen Bernhard.

Zugänglichkeit
Dieser kulturelle/touristische Interessenspunkt hat an dem Projekt zur digitalen Zugänglichkeitsdaten von Pro Infirmis teilgenommen. Das Projekt wurde in Zusammenarbeit und mit Unterstützung von Ticino Turismo, den vier regionalen Tourismusorganisationen und dem Departement für Bildung, Kultur und Sport durchgeführt.

Alle Informationen über die Zugänglichkeit der Partner finden Sie auf der folgenden Seite.