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Gyotaku – Fischabdrücke

Gyotaku ist eine traditionelle japanische Drucktechnik, die ursprünglich dazu diente, Fischfänge zu dokumentieren.

Mit Tintenfischtinte oder einer Farbe auf der Basis von Kohlepulver wurden die bemerkenswertesten Exemplare auf Washi-Papier abgebildet, wodurch sich die Art und vor allem die Größe genau bestimmen liessen. Denn wie man weiß, ist es schwer, der Versuchung zu widerstehen, die Größe zu übertreiben…

Im Laufe der Zeit hat sich die Technik zu einer eigenständigen Kunstform entwickelt, die von Meistern wie Masatzu Matzunaga und Ryuzabuto Takao zu ihrer höchsten Vollendung gebracht wurde.

Elena Di Capita war die erste Künstlerin, die die Techniken des Gyotaku nach Italien brachte und sie mit den Fischen ihrer Heimat, Ligurien, neu interpretierte. Ausgehend von einem eher klassischen Druckmodell begann sie, mit Sardellen zu experimentieren und schuf Wirbel, Spiralen und Ballons von teilweise beträchtlicher Größe, die auf überraschende Weise das Gefühl von Energie und Bewegung der in den Tiefen des Meeres schwimmenden Schwärme vermitteln. Ihre Überlagerungen von Fischarten und botanischen Elementen – Orchideen, Strelitzien, Ginkgoblätter – bringen auf realistische Weise die ganze Schönheit der Natur zum Ausdruck.

Anmerkungen

  • Die Ausstellung kann nach vorheriger Terminvereinbarung auch an anderen Tagen oder zu anderen Zeiten besichtigt werden

Merkmale

  • Wiederkehrende Veranstaltungen
    29.03.2026 - 08.11.2026
    Jeweils Dienstag, Donnerstag und Sonntag, 14:00 - 17:00 Uhr
  • Kategorie Kunstausstellungen, Kulturell

Preise

  • kostenlos Eingang