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Kirche SS. Pietro e Paolo

Die Pfarrkirche von Ascona ist den Aposteln Petrus und Paulus gewidmet und befindet sich an einem kleinen Platz im alten Ortszentrum. Das Gebäude aus den 16. Jahrhundert steht an der Stelle eines Oratoriums aus dem 14. Jahrhundert. Die Erweiterungsbauten (Chor, Sakristei und der originale Glockenturm ) sind ein Werk von Giovanni Beretta aus Brissago (1534). Der sechsstöckige Turm wurde im 18. Jahrhundert neu aufgebaut. Der Chor hat von aussen betrachtet eine vieleckige Form.
Das mittlere Kirchenschiff weist eine Kassettendecke auf, während die Seitenschiffe in Gewölbe auslaufen.
Zahlreiche Fresken schmücken die Wände, einige in der Apsis gehen auf das 16. Jahrhundert zurück. Fresken von Pietro Francesco Pancaldi Mola aus dem Jahre 1770 im Chorwölbe.
Die grosse Altartafel des Marmoraltars von Gabriele Longhi (1786) hat Giovanni Serodine (1630) gemalt. Sie darf als eines seiner wenigen erhalten gebliebenen Meisterwerke betrachtet werden. Der Künstler aus Ascona, ein Jünger des Caravaggio, war in Rom tätig.
Die Gemälde an der Wand, die der Fassade gegenübersteht, sind "Jugendwerke" von Giovanni Serodine. Der im Alter von nur 30 Jahren verstorbene Künstler hat sie wohl als 23jähriger gemalt. Sie stellen die Söhne des Zebedäus und die Einladung nach Emmaus dar. Serodine hat die Gelegenheit wahrgenommen, ausdrucksstarke Familienporträts in die religiösen Bilder einzufügen.