149245
Image 0 - Die Kindheit der Zeichen
Image 1 - Die Kindheit der Zeichen
Image 2 - Die Kindheit der Zeichen
Von
bis

Die Kindheit der Zeichen

Zeichnungen von Kindern aus Neuguinea aus der Sammlung Wirz.

Zwischen 1952 und 1954 reisten der Künstler Dadi Wirz und sein Vater Paul, ein Anthropologe und Sammler, an den Sepik-Fluss, eine Region, die reich an künstlerischer Produktion ist. Der junge Künstler, damals Student an der Basler Kunstakademie, verteilte Stifte und Farben an die Kinder in den Dörfern, die er besuchte, und lud sie ein, freihändig zu zeichnen. Auf diese Weise sammelte er 229 Zeichnungen, die durch ihre Komposition und die Wiederholung von Formen verblüffen und letztlich die visuelle Grammatik manifestieren, die die Matrix der Sepik- Kunst ist.

Die achtzig ausgestellten Zeichnungen sind ein außergewöhnliches Dokument. Sie erzählen die Geschichte der visuellen Kultur einer Gemeinschaft zu einem bestimmten Zeitpunkt in ihrer Geschichte. Siebzig Jahre nach ihrer Sammlung wird die Schenkung an das MUSEC so zu einer Gelegenheit, neue Überlegungen und Perspektiven zur Untersuchung von Kunst, Anthropologie und Pädagogik zu eröffnen. In der Ausstellung stehen die Zeichnungen im Dialog mit einigen Meisterwerken aus Papua-Neuguinea aus der Sammlung Brignoni und mit einer Auswahl zeitgenössischer Kunstwerke einheimischer Künstler aus dem Frankfurter Welkulturen Museum.


Weitere Informationen

Eigenschaften

  • TYPOLOGIE Ausstellungen und Messen , Treffen