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22.05.2021

Osi und Sol Gabetta

Ab Mai 2021 und für mindestens drei darauffolgende Jahre wird die namhafte Violoncellistin Sol Gabetta jeweils über Pfingsten beim LAC Lugano „in Residenz“ sein: Sie nimmt nämlich an einem ambitiösen Projekt teil, zusammen mit dem Orchestra della Svizzera italiana (OSI) und dessen Chefdirigenten Markus Poschner.

Das Konzertprogramm vom 22. Mai, unter Ausschluss der Öffentlichkeit, dreht sich um die Figur des wenig bekannten, jedoch bedeutenden französischen Komponisten Edouard Lalo (1823-92), eines der Hauptakteure des Wiederaufblühens der kammermusikalischen und sinfonischen Musik in Frankreich nach der verheerenden Niederlage im Krieg gegen Preußen (1870/71). Diese aussergewöhnliche Bewegung führte die französischen Musiker dazu, eine ganze Reihe von Meisterwerken in Musikgattungen zu schaffen, die traditionsgemäss den Deutschen vorbehalten blieben; Meisterwerke, die alle im Rahmen der Konzerte der namhaften Société Nationale de Musique aufgeführt wurden.

-Edouard Lalo Le Roi d’Ys Ouvertüre
-Georges Bizet Carmen Prélude aus der Suite Nr. 1
-Edouard Lalo Konzert für Violoncello und Orchester in d-Moll
-Edouard Lalo Scherzo für Orchester
-Gioachino Rossini Wilhelm Tell Ouvertüre
-Georges Bizet Duo aus der Petite suite d’orchestre Op. 22