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Le donne, l'arte e il Grand Tour

Mikromosaikschmuck und Stickereibilder in Schweizer Privatsammlungen.

Kleine Meisterwerke, die dank raffinierter und ungewöhnlicher Techniken extreme Kunstfertigkeit und künstlerische Erzählung vereinen, sind das Thema der beiden Schweizer Privatsammlungen, die bei dieser Gelegenheit vorgestellt werden. Faszinierende und kuriose Objekte aus dem 18. und 19. Jahrhundert führen den Besucher auf die Spuren der Grand Tour, der berühmten Bildungsreise der Intellektuellen und jungen Aristokraten durch Europa. Das Ziel war Italien und die wesentlichen Stationen waren Venedig, Florenz, Rom und Neapel.

Die erste Kollektion versammelt eine Reihe von Mikromosaik-Schmuckstücken aus winzigen Glaspastensteinen, die zwischen dem achtzehnten und neunzehnten Jahrhundert sehr in Mode kamen, auch als Folge der archäologischen Ausgrabungen in Herculaneum und Pompeji. Dank des Interesses kultivierter und wohlhabender Reisender, die sich auf die Grand Tour begaben und sie gerne als kostbare Souvenirs mit nach Hause brachten, hatten diese Schmuckstücke einen enormen Erfolg. Napoleon selbst war ein großer Bewunderer dieser faszinierenden Objekte.

Die zweite Sammlung ist einer gemischten künstlerischen Ausdrucksform gewidmet, die Malerei, meist in Aquarell, und Stickerei auf einem meist aus Seide gefertigten Träger gekonnt verbindet: dem Tableau Brodé, von dem es etwa fünfzig Beispiele gibt. Sie wurden im Neoklassizismus von Frauen hugenottischer Herkunft angefertigt - ihre Namen sind fast immer unbekannt - und stellen oft Episoden aus den Werken von Jean-Jacques Rousseau dar.

Eigenschaften

  • GEÖFFNET Mo.: Chiuso / Geschlossen / Fermé / Closed
  • TYPOLOGIE Ausstellungen und Messen