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Burri Fontana Afro Capogrossi

Mit der Ausstellung soll an eine der dramatischsten und zugleich erhabensten Phasen der italienischen und internationalen Kunst erinnert werden. Gezeigt werden ausgewählte Werke von vier der bedeutendsten Vertreter der europäischen Kunst der Nachkriegszeit: Alberto Burri, Lucio Fontana, Giuseppe Capogrossi und Afro Basaldella. Die getroffene Auswahl ermöglicht ein Eintauchen in diese “Antwort der Kunst auf die unechte Welt, die den Menschen aufgezwungen wurde” (Giulian Carlo Argan).

Ein zentrales Anliegen der Kunst in der zweiten Hälfte des 20. Jahrhunderts ist die Notwendigkeit, eine neue schöpferische Freiheit zu erlangen. Der Aufbau der Ausstellung betont diese systematische Hinterfragung der elementaren Komponenten des künstlerischen Ausdrucks wie Geste, Zeichen, Farbe, Materie oder Oberfläche. Aus der Erkundung von Form und Unförmigem, aus dem Experimentieren und dem Prozess als neue Ausdrucksquellen entstehen Werke, die von jeder ethischen oder ästhetischen Notwendigkeit, von jedem eindeutigen kollektiven Sprachcode losgelöst sind. Bei diesen Arbeiten hat die Unterscheidung zwischen Malerei, Skulptur, Grafik und Zeichnung keine Daseinsberechtigung mehr.

Die Ausstellung konnte dank der wertvollen Mitarbeit der Fondazione Palazzo Albizzini Collezione Burri, der Fondazione Lucio Fontana, der Fondazione Archivio Capogrossi und der Fondazione Archivio Afro realisiert werden.