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Alberto Giacometti (1901-1966), Graphik an der Grenze zwischen Kunst und Denken

Alberto Giacometti, einer der wichtigsten Künstler des 20. Jahrhunderts, ist vor allem als Bildhauer und Maler bekannt. Es ist bekannt, dass er überall und zu jeder Zeit zeichnete; diese Tätigkeit, diese Schrift durch das Zeichen (graphein) trägt dazu bei, das System der Darstellung in einer kontinuierlichen ästhetischen und konzeptuellen Erforschung zu unterbrechen. Im Laufe seines Lebens schuf er viele graphische Werke, Ausdruck einer tiefgründigen künstlerischen Forschung, die weniger sichtbar blieb als Skulptur und Malerei.

 

Das Museum m.a.x. von Chiasso hält es deshalb für wichtig, es zu erweitern und zum ersten Mal das gesamte Werk der Graphik Giacomettis auszustellen: mehr als vierhundert Blätter und zahlreiche Künstlerbücher, die ihn als Schöpfer der Erforschung der verschiedenen graphischen Techniken sahen: vom Holzschnitt bis zum Kupferstich, von der Radierung bis zur Kaltnadel.

In den vier Sektionen der Ausstellung wird in jedem Raum neben dem grafischen Werk eine Skulptur oder ein Bild von Giacometti ausgestellt, um das Verständnis für die Beziehung zwischen seinen verschiedenen Ausdrucksmitteln zu fördern. Das kreative Umfeld des Künstlers und des Menschen wird in jedem Abschnitt durch die stimmungsvollen Fotografien von Ernst Scheidegger wiedergegeben.

 

Kuratiert von Nicoletta Ossanna Cavadini und Jean Soldini.

Eigenschaften

  • TYPOLOGIE Ausstellungen und Messen