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Oratorium Corpus Domini

Das rechteckige Gebäude südöstlich der Collegiata wurde im 16. Jahrhundert aus einem Bürgerhaus in ein Oratorium verwandelt. Über dem Portal sind Fragmente eines Freskos aus dem 17. Jahrhundert zu erkennen, das die Anbetung der Dreifaltigkeit darstellt.
Das Schiff ist dreifach unterteilt und weist ein Tonnengewölbe mit Lünetten auf. Die üppigen Stukkaturen sind ein Werk von Domenico Pacciorini aus Ravecchia (1640); beachtenswert ist die Szene der Verkündigung in der Lünette. Die Gemälde des Letzten Abendmahls un der Krönung Mariens gehen auf die erste Hälfte des 17. Jahrhundert zurück, ein Werk von Salvatore Pozzi Valsolda. Ein anderer Maler hat die recht interessanten eucharistischen Motive in den seitlichen Lünetten angebracht. Der Barockaltar aus Marmor ist etwa aus dem Jahre 1770.