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Die bürgerliche Küche in alten Zeiten

Die bürgerlichen Familien konnten sich eine üppigere und abwechslungsreichere Küche leisten als die bäuerliche Bevölkerung. Die bürgerliche Ernährung unterschied sich von der bäuerlichen nicht nur durch die reichliche Menge und Qualität der Lebensmittel, sondern auch in der Zubereitung der verschiedenen Gerichte. Dank der Beziehungen zur nahen Lombardei und dem Einfluss der Emigration (Frankreich, Italien, England, aber auch Amerika und Algerien) wurden die Rezepte abgewandelt und mit raffinierten Varianten angereichert. Fleisch, Geflügel und Wildbret, auf verschiedenste Weise zubereitet, fehlte in den Bürgerhäusern auf keinem Tisch. Wurstwaren, Eier und Fisch waren weit verbreitet, Risotto wurde zubereitet, lange bevor es im 20. Jahrhundert zur Volksspeise wurde. Zum Frühstück und auch nach den Hauptmahlzeiten trank man Kaffee, oft von Süssigkeiten begleitet wie Brotkuchen, Amaretti, Zabaglione.